Gedanken für den 16.04.2018

Der Tod und sein Überwinder

Einen kenn' ich,
Wir lieben ihn nicht.
Einen nenne ich,
Der Kronen zerbricht.
Weh! Sein Fuß steht im Staub,
Sein Haupt in Mitternacht,
Vor ihm weht das Laub
Zur dunklen Erde nieder.
Ohn' Erbarmen
In den Armen
Trägt er die kindische,
taumelnde Welt.
Tod - so heißt er,
Und die Geister
Beben vor dir, du eiserner Held!

Einen kenn' ich,
Wer liebt ihn genug?
Einen nenne ich,
der die Dornenkrone trug.
Heil! Sein Fuß steht im Licht,
Sein Haupt in der Glorie.
Wo er geht, zerbricht
Des Todes eiserner Riegel.
Voll Erbarmen
In den Armen
Trägt er die sterbliche,
liebende Welt.
Jesus - heißt er,
Und die Geister
Beten dich an, du ewiger Held!
(Clemens Brentano)

Jesus Christus hat dem Tod die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.
2.Timotheus 1,10




Aus Axel Kühner: Hoffen wir das Beste,
© Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-1618-5
Quelle: www.miriam-stiftung.de