Gedanken für den 12.07.2018

Laßt Jesus bei euch wohnen

"Überall auf der Erde herrscht ein schrecklicher Hunger nach Liebe. Tragt deshalb das Gebet in eure Familien, zu euren kleinen Kindern. Lehrt sie beten. Denn ein Kind, das betet, ist ein glückliches Kind. Eine Familie, die betet, ist eine geeinte Familie. Ihr werdet euch nicht trennen, wenn ihr einander liebt, wie Gott euch liebt, und er liebt euch voller Zärtlichkeit.
Es ist ganz entscheidend, daß die Eltern ihren Kindern von Gott erzählen. Die Kinder müssen Gelegenheit bekommen, nach Gott zu fragen. Einmal schenkte ich einem Nichtglaubenden ein Gebet. Er nahm es mit heim, und die Kinder begannen zu beten. Als er mich wieder einmal traf, sagte er: Mutter, Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr Ihr Gebet und das Bild die ganze Familie durcheinandergebracht haben! Die Kinder wollen wissen, wer Gott ist. Sie wollen wissen, warum Sie, Mutter, solche Worte sagen.' Kinder sind aufmerksam, sie beobachten, was die Eltern tun, und lernen daraus, daß es nicht gleichgültig ist, wie man sein Leben gestaltet. - Wir können zu Gott sagen: Herr, ich liebe dich, mein Gott, es tut mir leid, mein Gott, ich glaube an dich, mein Gott, ich vertraue auf dich. Hilf uns, einander zu lieben, wie du uns liebst!"
(Mutter Teresa)

"Laßt das Wort Christi reichlich unter euch wohnen; lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen!"
(Kolosser 3,16)


Aus Axel Kühner: Hoffen wir das Beste,
© Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-1618-5
Quelle: www.miriam-stiftung.de