Bundesverband Deutscher Stiftungen
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Gedanken für den Tag

Gedanken für den 21.05.2017

Vom Winde verweht

Der kleine Prinz durchquerte die Wüste und begegnete nur einer Blume mit drei Blütenblättern, einer ganz armseligen Blume. "Guten Tag", sagte der kleine Prinz. "Guten Tag", sagte die Blume. "Wo sind die Menschen?" fragte höflich der kleine Prinz. Die Blume hatte eines Tages eine Karawane vorüberziehen sehen. "Die Menschen? Es gibt, glaube ich, sechs oder sieben. Ich habe sie vor Jahren gesehen. Aber man weiss nie, wo sie zu finden sind. Der Wind verweht sie. Es fehlen ihnen die Wurzeln, das ist sehr übel für sie." - "Adieu", sagte der kleine Prinz. "Adieu", sagte die Blume. (Antoine de Saint-Exupéry)

Das ist sehr übel für uns Menschen, wenn wir nicht in Gottes Liebe und Leben, seiner Geschichte und Gemeinde wurzeln. Der Wind der Zeit wird uns verwehen.

"Gesegnet aber ist der Mensch, der sich auf den Herrn verlässt und dessen Zuversicht der Herr ist. Der ist wie ein Baum, am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach streckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern er bringt ohne Aufhören Früchte."
(Jeremia 17,7f)


Aus Axel Kühner: Eine Gute Minute,
© Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-1571-5

Warnschild

Der schwankende Grund menschlicher Versprechungen macht Angst. Der feste Halt göttlicher Verheißungen aber macht Mut
Peter Hahne: Worauf man sich verlassen kann - Johannis ISBN 3-501-05935-3