Bundesverband Deutscher Stiftungen
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Gedanken für den Tag

Gedanken für den 04.12.2017

Weihnachtsgeld

Eine arme, alte Frau schreibt in ihrer Not vor Weihnachten einen Brief an Gott mit der dringlichen Bitte, ihr doch etwas Geld, nur 100 DM zu schicken, damit sie sich einige kleine Wünsche erfüllen und ein frohes Fest erleben könne. Irgendwie landet der Brief auf Umwegen beim Finanzamt. Die Mitarbeiter des Amtes sind bewegt von der Armut und Glaubenseinfalt der Frau und legen in ihrer Abteilung spontan Geld für sie zusammen. Die Sammlung erbringt 70 DM. Die schicken sie mit herzlichen Grüßen von Gott, übermittelt vom Finanzamt, an die Frau. Die alte Dame freut sich riesig über die freundlichen Zeilen und das Geld und schreibt sofort einen Dankesbrief. Voller Freude habe sie das Geld erhalten, danke vielmals und bitte darum, in Zukunft das Geld nicht durch das Finanzamt zu schicken, denn die Spitzbuben hätten ihr gleich 30 DM an Steuern einbehalten.

Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird aufgetan.
Matthäus 7,8




Aus Axel Kühner: Eine Gute Minute,
© Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-1571-5

Warnschild

Der schwankende Grund menschlicher Versprechungen macht Angst. Der feste Halt göttlicher Verheißungen aber macht Mut
Peter Hahne: Worauf man sich verlassen kann - Johannis ISBN 3-501-05935-3