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Gedanken für den Tag

Gedanken für den 16.01.2018

Das sprechende Pferd

Ein Mann fand einmal ein Pferd des Königs und behielt es, weil er nicht wusste, dass es dem König gehörte. Aber der König kam dahinter und ließ den Mann ins Gefängnis werfen. Wegen des vermeintlichen Diebstahls wollte der König den Mann hinrichten lassen. Der Mann aber versuchte dem König zu erklären, warum er das Pferd behalten hatte. Aber die Strafe wollte er gerne auf sich nehmen. Dann fragte er den König, ob er wisse, dass er dem Pferd das Sprechen beibringen könne. Dann wäre der König mit einem sprechenden Pferd noch etwas Besonderes. Dem König gefiel der Vorschlag, und er gab dem Mann ein Jahr Zeit für seine Bemühungen. - Die Freunde des Mannes hielten ihn für verrückt, so ein Wagnis einzugehen. Aber er antwortete: "Erstens lebe ich noch ein Jahr, zweitens könnte der König in dem Jahr sterben, drittens könnte die Welt in der Zeit untergehen, und viertens könnte ja das Pferd am Ende noch sprechen lernen!"

Ein kluger Knecht gefällt dem König, aber einen schändlichen trifft sein Zorn.
Sprüche 14,35




Aus Axel Kühner: Hoffen wir das Beste,
© Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-1618-5
Warnschild

Der schwankende Grund menschlicher Versprechungen macht Angst. Der feste Halt göttlicher Verheißungen aber macht Mut
Peter Hahne: Worauf man sich verlassen kann - Johannis ISBN 3-501-05935-3