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Gedanken für den Tag

Gedanken für den 27.05.2018

Ich will alles - man gönnt sich ja sonst nichts!

Ich will ein richtiges Menschenkind und ein fröhliches Gotteskind sein. Ich will Identität mit mir und Kommunikation mit anderen. Ich suche die Herausforderung und die Beruhigung in einem. Ich möchte die Freiheit und zugleich die Geborgenheit. Ich brauche die Weite der Entfaltung und die Wärme der Bestätigung. Ich möchte losgebunden sein von allen Diktaten und festgehalten in der Liebe. Ich will Originalität und Solidarität. Ich brauche die Arbeit und Mühe, aber auch die Ruhe und den Genuss. Ich will Macht und Einfluss, aber nicht ohne Liebe und Demut. Ich will Neues und Altes. Ich habe eine Herkunft und eine Zukunft. Ich bin Nachfahre und Vorfahre. Ich will Materielles und Spirituelles als von Gott Geschenktes empfangen. Ich will mit zwei Ohren hören und mit einem Mund reden. Ich will mit zwei Augen sehen und mit einem Sinn verstehen. Ich will verantwortlich und zugleich begnadigt sein. Ich will einen echten Lebensweg und ein wirkliches Lebensziel. Ich will erfüllte Zeit und anbrechende Ewigkeit. Ich will irdisches Leben, geistliches Leben und ewiges Leben. Ich will alles, was Gott in dieses Leben hineingegeben hat.

Ist Gott für uns, wer kann wider uns sein? Der auch seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern hat ihn für uns alle dahingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?
Römer 8,31f




Aus Axel Kühner: Hoffen wir das Beste,
© Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-1618-5
Warnschild

Der schwankende Grund menschlicher Versprechungen macht Angst. Der feste Halt göttlicher Verheißungen aber macht Mut
Peter Hahne: Worauf man sich verlassen kann - Johannis ISBN 3-501-05935-3