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Gedanken für den Tag

Gedanken für den 24.12.2018

Licht - Leben - Liebe

Der Pfarrer, Arzt und Maler Dr. Kurt Reuber malte am Heiligen Abend 1942 in einem Bunker im Kessel von Stalingrad seine berühmte Madonna. Mit diesem ergreifenden Bild wollte er seinen Kameraden in ihrer verzweifelten Lage Freude und Hoffnung schenken. "Als ich die Weihnachtstür, die Lattentür unseres Bunkers, öffnete und die Kameraden eintraten, standen sie wie gebannt, andächtig und ergriffen schweigend vor dem Bild an der Lehmwand, unter dem ein Holzscheit brannte, und gedankenvoll lasen sie die Worte: Licht - Leben - Liebe."
Kurt Reuber starb 1944 in russischer Gefangenschaft. Mit der letzten Maschine nahm ein schwerkranker Kommandeur die Madonna mit anderen Zeichnungen Reubers mit nach Deutschland. Zu der Madonna von Stalingrad schrieb Reuber: "Das Bild ist so: Kind und Mutterkopf zueinander geneigt, von einem großen Tuch umschlossen, Geborgenheit und Umschließung von Mutter und Kind. Mir kamen die Worte: Licht, Leben, Liebe. Was soll ich dazu noch sagen? Wenn man unsere Lage bedenkt, in der Dunkelheit, Tod und Hass umgehen und unsere Sehnsucht nach Licht, Leben und Liebe in jedem von uns so unendlich groß ist!"

In Jesus war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht scheint in der Finsternis, und die Finsternis hat's nicht ergriffen!
Johannes 1,4f




Aus Axel Kühner: Hoffen wir das Beste,
© Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-1618-5
Warnschild

Der schwankende Grund menschlicher Versprechungen macht Angst. Der feste Halt göttlicher Verheißungen aber macht Mut
Peter Hahne: Worauf man sich verlassen kann - Johannis ISBN 3-501-05935-3