Bundesverband Deutscher Stiftungen
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Gedanken für den Tag

Gedanken für den 10.11.2019

Am Hang die Heidekräuter blühn,
der Ginster starrt in braunen Besen.
Wer weiß heut noch, wie flaumiggrün
der Wald im Mai gewesen?

Wer weiß heut noch, wie Amselsang
und Kuckucksruf einmal geklungen?
Schon ist, was so bezaubernd klang,
vergessen und versungen.

Im Wald das Sommerabendfest,
der Vollmond überm Berge droben,
wer schrieb sie auf, wer hielt sie fest?
Ist alles schon zerstoben.

Und bald wird auch von dir und mir
kein Mensch mehr wissen und erzählen,
es wohnen andre Leute hier,
wir werden keinem fehlen.

Wir wollen auf den Abendstern
und auf die ersten Nebel warten.
Wir blühen und verblühen gern
in Gottes großem Garten.
(Hermann Hesse)

Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten, zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das aufbewahrt wird im Himmel für euch.
1.Petrus 1,3f




Aus Axel Kühner: Aus gutem Grund,
© Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-5269-6
Warnschild

Der schwankende Grund menschlicher Versprechungen macht Angst. Der feste Halt göttlicher Verheißungen aber macht Mut
Peter Hahne: Worauf man sich verlassen kann - Johannis ISBN 3-501-05935-3