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Gedanken für den Tag

Gedanken für den 16.08.2020

Bäume sind unser Schicksal

Von Anfang an ist der Baum mit dem Menschen schicksalhaft verbunden. Das Greifen nach der verbotenen Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen brachte dem Menschen die Trennung von Gott und die Vertreibung aus dem Paradies. Gott versperrte den Menschen den Zugang zum Baum des Lebens. Seitdem leben wir jenseits von Eden mit der unstillbaren Sehnsucht nach diesem Lebensbaum. Ein Menschenleben und die ganze Menschheitsgeschichte sucht die Frucht dieses Baumes: erfülltes, bleibendes Leben.

Unter einem Baum begann das Unglück der Menschen. Unter einem Baum wird einmal die Sehnsucht der Menschen zur Erfüllung gelangen.

"Und er zeigte mir einen Baum des Lebens, der trägt zwölfmal Früchte und bringt seine Früchte alle Monate, und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker!"

(Offenbarung 22,1f)

Aber auch jenseits von Eden ist der Baum unser Schicksal. Der aus dem Paradies vertriebene Mensch findet sich in einer Welt voller Gefahren. Da wird der Baum sein erster Zufluchtsort. Die Äste bieten Schutz vor wilden Tieren. Die Blätter bedecken vor heißer Sonne und kaltem Regen, schützen gegen Wind und Wetter. Die Früchte ernähren den Hungrigen. Blätter und Wurzeln spenden Heilkräfte den Kranken. Das Holzfeuer wärmt die Frierenden. Bäume produzieren den Sauerstoff zum Atmen und Überleben. Bäume sind in aller Bedrohung die Freunde des Menschen und Garanten seines Lebensraumes.

Aller Segen und Nutzen des Baumes, alle Heilkraft und Frucht, die er bringt, aller Schutz, den er gewährt, weisen hin auf das eine Heil, das Jesus am Baumstamm des Kreuzes für uns erwarb. Das stellvertretende Leiden und Sterben Jesu am Fluchholz öffnet uns die Tür zum Lebensbaum, mit dessen Früchten wir den ganzen Lebenshunger stillen und von dessen Blättern alle Lebenswunden heilen können.

Unter einem Baum begann das Unglück der Menschen. Unter einem Baum kann das Glück unseres Lebens beginnen. Wer unter dem Stamm des Kreuzes Gott begegnet, dem öffnet sich das Tor zum Lebensbaum, dem öffnet sich die Tür zum ewigen Leben. Bäume sind unser Schicksal. An Jesus, dem Heiland, der für uns am Fluchholz hängt, entscheidet sich alles.

"Der Herr hat gesagt: ,Ich will dich nicht verlassen und nicht von dir weichen!, "

(Hebräer 13,5)



Aus Axel Kühner: Überlebensgeschichten für jeden Tag,
14. Auflage, © Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-1612-6

Warnschild

Der schwankende Grund menschlicher Versprechungen macht Angst. Der feste Halt göttlicher Verheißungen aber macht Mut
Peter Hahne: Worauf man sich verlassen kann - Johannis ISBN 3-501-05935-3