Bundesverband Deutscher Stiftungen
Startseite - Gedanken für den Tag - Druckversion dieser Seite Druckversion - NEU! Text versenden

Gedanken für den Tag

Gedanken für den 24.01.2021

Sind wir verloren?

Eine Fabel aus Indien erzählt von zwei Tauben, die in einem Feigenbaum wohnten. Die eine neigte zur Schwermut, sah alles düster, hatte kein Vertrauen in das Leben und befürchtete ständig ein Unglück. Gerade jammerte sie der anderen Taube vor: "Schau, unsere letzte Stunde ist gekommen, siehst du dort unten den Schützen mit Pfeil und Bogen? Er legt sicher schon auf uns an und gleich wird er uns erlegen. Und über uns kreist schon der räuberische Falke, um sich auf uns beide zu stürzen. Wir sind verloren, es gibt kein Entrinnen."
"Warum machst du dir so viele dunkle und schwere Gedanken? Lebe das Leben, solange es gut ist. Die Not kann sich so schnell wenden, und riesige Berge von Schwierigkeiten können in einem Augenblick zerfallen. Hab Vertrauen!"
In diesem Augenblick biss eine Schlange den Schützen in den Fuß. Erschrocken schoss er den Pfeil in die Luft. Der traf den Falken und durchbohrte ihn. Und die Tauben flogen fröhlich davon.

Bleibe fromm und halte dich recht; denn einem solchen wird es zuletzt gut gehen!
Psalm 37,37




Aus Axel Kühner: Zuversicht für jeden Tag,
© Aussaat-Verlag, D-Neukirchen-Vluyn.
ISBN: 3-7615-5083-9
Warnschild

Der schwankende Grund menschlicher Versprechungen macht Angst. Der feste Halt göttlicher Verheißungen aber macht Mut
Peter Hahne: Worauf man sich verlassen kann - Johannis ISBN 3-501-05935-3